Ein weiterer Höhepunkt des Sommmerlagers war die Sippenkundschaft.

Vormittags kamen alle Sippen zusammen um die Aufgaben zu erhalten. Anschließend hatten die Gruppen bis 16 Uhr Zeit möglichst gute Antworten auf die Fragen zu finden. Mangels Strom war das Internet hier keine Hilfe.

Bei einigen Aufgaben war der Lösungsweg recht offensichtlich: So galt es beispielsweise ein Gedicht zu verfassen und wenn möglich zu vertonen. Für andere Aufgaben war einige Kreativität gefragt: So galt es beispielsweise die Fließgeschwindigkeit eines nahegelegenen Baches zu bestimmen oder den Umfang eines bestimmten Baumes. Zur Beantwortung manch anderer Frage musste man schon viel Glück haben jemanden zu finden, der eine Antwort kennt. Nur gut, dass Bevölkerung-Fragen erlaubt war.

Das einzige Hilfsmittel, das mit den Aufgaben ausgegeben wurde, war eine Karte der näheren Umgebung.  Ausgerüstet mit Vesper und Getränken für's Mittagessen zogen wir los, um die Aufgaben anzugehen und möglichst viel über die Gegend herauszufinden. Mittags machten wir Rast an einem Wasserturm, um dort in Ruhe unser mitgebrachtes Essen zu genießen. Allerdings erst nachdem wir die Höhe des Turmes bestimmt hatten. Denn dies war auch eine der Aufgaben. Gegen Abend dann sind wir mit unseren Ergebnissen und mit von der Wanderung müden Füßen zum Lagerplatz zurückgekehrt um unsere Ergebnisse abzugeben und uns mit den anderen Gruppen über Lösungen und Lösungsansätze auszutauschen.

Ein anstrengender Tag ging zuende, gespannt auf die Auswertung am Ende des Lagers fielen alle müde in die Betten und lauschten noch der Singerunde der Älteren.

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